Newsletter 01/2015

Februar 2015

Liebe Kolleginnen und Kollegen
Liebe Mitglieder des BCH Luzern

Mit unserem Newsletter informieren wir Sie über die Aktivitäten des Verbandes der Luzerner Berufsschullehrer und Berufsschullehrerinnen BCH Luzern.

Präsidentenkonferenz der Lehrerverbände und Lehrpersonenvertreter

Das Jahr 2014 war ein turbulentes Jahr, welches die Lehrerverbände an den einzelnen Berufsfachschulen, aus Sicht des BCH.LU näher zusammenrücken liess. Aus diesem Grund lud der BCH.LU zu einem Treffen ein, um eine Auslegeordnung durchzuführen. Dabei ging es nicht um einen Zusammenschluss von Verbänden, sondern um eine Bestandesaufnahme und die gemeinsame Ausarbeitung einer zukünftigen Strategie, welche zusammen getragen werden kann. Gemeinsam stehen die Verbände für dieselben Werte ein und es gilt diese Kraft und Energie zu fokussieren.

Die Präsidenten der Lehrerverbände sind sich einig, dass Führungsgrundsätze, egal auf welcher Stufe, sporadisch überprüft werden müssen. Diese Botschaft nimmt der BCH auf und wird diese in den kommenden Gesprächen mit der DBW und dem BKD immer wieder einbringen.

Zusammenarbeit mit dem Departement für Bildung und Kultur (BKD) und der Dienstelle für Berufs- und Weiterbildung (DBW)

Der BCH-Vorstand trifft sich in regelmässigen Sitzungen mit der DBW und dem BKD. An den Gesprächen bringen wir die Anliegen sämtlicher Berufsschullehrpersonen im Kanton Luzern ein und tauschen Informationen aus. Hauptthemen am letzten Gespräch mit Vertretern der DBW vom 5. Februar 2015 waren:

Führung in der DBW

Die Führung in der DBW basiert auf den verbindlichen BKD Werten und den BKD Führungsgrundsätzen. Der BCH erhielt deshalb den Auftrag, im Vorfeld des Workshops zu diskutieren, bei welchen Werten und Führungsgrundsätzen die Führung der DBW aus Sicht des BCH.LU Stärken und Schwächen hat und welche Ansprüche der BCH.LU an die Führung in der DBW und die GL DBW stellt.

Der BCH.LU findet sowohl BKD-Werte wie -Führungsgrundsätze sehr gut. Er stellt fest, dass die Führungsgrundsätze BKD an einzelnen Schulen gut gelebt werden, während sie an anderen Schulen sträflich missachtet werden. Diese Tatsache brachte der BCH.LU mit klaren Worten zum Ausdruck. Basis der BCH.LU Argumentation bildet u.a. die Präsidentenkonferenz vom 27. Januar 2015.

Rückblickend konnte der BCH.LU seine Anliegen / Forderungen sehr deutlich platzieren. Die wesentlichen Forderungen an die Führung DBW und die GL DBW können wie folgt zusammengefasst werden:

1. Die beschriebenen Führungsgrundsätze und Werte BKD sind von der Führung und GL einzuhalten.
2. Die Leitung der DBW soll deren Einhaltung kontrollieren.
3. Die Leitung der DBW soll bei Nichteinhaltung Massnahmen ergreifen.
4. Die Leitung der DBW soll bei aktuell hängigen Verfahren einen Konsens anstreben.

Das Gespräch fand in partnerschaftlicher Atmosphäre statt. Die Reaktionen seitens DBW zu unseren Anliegen und Forderungen blieben jedoch vage und wenig konkret.

Die DBW prangert den Gang an Medien und Politik durch einzelne Verbände/Personen an. Der BCH.LU wird den Gang an die Presse nicht gezielt suchen. Drohen dem Verband bzw. seinen Vorstandsmitgliedern jedoch Einschränkungen oder Nachteile wegen ihrer Verbandstätigkeit, so schliesst der BCH.LU-Vorstand den Einbezug der Presse nicht aus.

Projekt Beruflicher Auftrag

Beim Traktandum Projekt Beruflicher Auftrag ging es im Wesentlichen um die personelle Besetzung der Gremien. Sowohl der BCH.LU-Vorstand als auch Lehrpersonen sollen in den Gremien vertreten sein. Hierzu wird der BCH.LU demnächst genauer informieren.

Personalbefragung 2015

Die DBW wird 2015 erneut eine Personalbefragung durchführen. Der BCH.LU konnte Rückmeldungen zu den geplanten DBW-Fragen geben. Die Gewährleistung der Anonymität der Befragungsteilnehmer sowie die Diskussion von Zusatzfragen standen im Mittelpunkt und wurden von der DBW aufgenommen.

Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und Ihre Rückmeldungen und setzen uns weiterhin vehement für die Anliegen der Luzerner Berufsmaturitätslehrpersonen und Berufsschullehrpersonen ein.

Herzliche Grüsse
BCH Luzern

Der BCH Luzern vertritt die Interessen sämtlicher Berufsschullehrpersonen, setzt sich für die Anliegen der Berufsbildung im Kanton Luzern ein und ist das Sprachrohr der Lehrpersonen in der Berufsbildung. Jedes neue Mitglied verstärkt unsere Stimme. Wer Lehrpersonen kennt, welche noch nicht Mitglied sind, bitten wir, diese aufzufordern, sich anzumelden.