Newsletter 04/2015

April 2015

Liebe Kolleginnen und Kollegen
Liebe Mitglieder des BCH Luzern

Mit unserem Newsletter informieren wir dich über die Aktivitäten des Verbandes der Luzerner Berufsschullehrer und Berufsschullehrerinnen BCH Luzern.

Rückblick auf die GV

Die Generalversammlung fand am Mittwoch, 25. März am Fach- und Wirtschafts-Mittelschulzentrum FMZ in Luzern statt. Neben den ordentlichen Traktanden hat die GV eine Resolution verabschiedet. Darin stellt der BCH Forderungen auf, welche Anliegen und Interessen der Berufsfachschullehrpersonen aber auch der gesamten Berufsbildung betreffen (vgl. unten).

In den ordentlichen Traktanden der GV orientierte der abtretende Präsident, Peter Bigler, über das auslaufende Vereinsjahr. Dieses war erneut geprägt durch die Sparmassnahmen im Kanton Luzern sowie von vielen Verhandlungen mit der Dienststelle und dem Bildungsdepartement. Der vollständige Jahresbericht kann hier heruntergeladen werden.

Leider traten wegen des zunehmenden Drucks in den Schulen und auf die Schulen Peter Bigler, Verena Mock und Stefan Bischof aus dem Vorstand des BCH Luzern zurück. Sie wurden für ihren grossen Einsatz geehrt und erhielten grossen Dank und Applaus von der Generalversammlung. Neu in den Vorstand gewählt wurde Benno Wey, Lehrperson für Allgemeinbildung am BBZ Bau und Gewerbe Luzern. Neuer Präsident des BCH Luzern wird Stefan Moser, Lehrer und Berater am BBZ Natur und Ernährung Hohenrain. Das Amt des Vizepräsidenten übernimmt Jan Siegwart vom Fach- und Wirtschaftsmittelschulzentrum FMZ Luzern.

Resolution des BCH Luzern

Die Resolution des BCH Luzern richtet sich an alle Verantwortungsträger der Berufsbildung, insbesondere jedoch an den Regierungsrat, die Dienststelle Berufs- und Weiterbildung sowie die Schulleitungen der Berufsfachschulen. Den vollständigen Wortlaut der Resolution erfährst du hier.

Die Resolution ist ein Bekenntnis unserer Mitglieder zur Interessenvertretung durch den BCH Luzern und stärkt dem Vorstand bei Verhandlungen mit den Sozialpartnern den Rücken. Die Resolution wurde unmittelbar nach der GV an Regierungsrat Reto Wyss, an den Leiter DBW Christof Spöring, an alle Schulleitungen der Berufsbildungszentren und an alle Mitglieder der Aufsichts- und Kontrollkommission AKK und der Kommission Erziehung, Bildung und Kultur EBKK verschickt.

Die Medien wurden vom BCH erst am Freitag durch eine Pressemitteilung informiert und erhielten die Resolution zugestellt. Dies sehr bewusst, damit die Verantwortungsträger in der DBW und im BKD die Informationen vorgängig erhalten. Leider wurden aber die Medien von unbekannter Seite vorschnell und sehr einseitig informiert. Das hat uns geärgert, weil wir so keine Stellung nehmen konnten und die Resolution auf die Probleme am BBZB reduziert wurden.

Verhandlungen mit dem BKD

Am 9. April traf sich eine Delegation des BCH mit der Leitung des Bildungs- und Kulturdepartements BKD. Im Gespräch haben wir die Rahmenbedingungen für eine gute Sozialpartnerschaft besprochen und konnten die Forderungen der Resolution erläutern und begründen. Daneben haben wir gefordert, dass die (sehr gut formulierten) Werte und Führungsgrundsätze von den Führungspersonen der DBW eingehalten werden. Die Leitung der DBW soll diese überprüfen und Massnahmen ergreifen, falls die Führungsgrundsätze missachtet werden. Im Gespräch haben wir ein weiteres Mal mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass die Probleme am BBZB und BBZW nicht auf „eine kleine Gruppe von Lehrpersonen“ reduziert werden dürfen. Auch das BKD hat Handlungsbedarf erkannt.

Das Vertrauen soll durch konkrete Massnahmen und durch vertrauensbildende Aktivitäten beider Seiten gestärkt werden. Das sehr offene Gespräch wurde intensiv aber in konstruktivem Rahmen geführt. Wir werden mit dem BKD und der DBW in engem Kontakt bleiben und uns für gute Lösungen einsetzen.

Wir danken dir für dein Vertrauen und deine Rückmeldungen. Wir setzen uns weiterhin vehement für die Anliegen und Interessen der Luzerner Berufsmaturitätslehrpersonen und Berufsschullehrpersonen ein.

Herzliche Grüsse
BCH Luzern

Der BCH Luzern vertritt die Interessen sämtlicher Berufsschullehrpersonen, setzt sich für die Anliegen der Berufsbildung im Kanton Luzern ein und ist das Sprachrohr der Lehrpersonen in der Berufsbildung. Jedes neue Mitglied verstärkt unsere Stimme. Wer Lehrpersonen kennt, welche noch nicht Mitglied sind, bitten wir, diese aufzufordern, sich anzumelden.